Archiv für Juli 2015

Frida im Juli 2014

StörenFrida am 23. Juli 2015 ab 20:00

Fridas Filmclub präsentiert zwei Dokumentarfilme von Eric Esser „Chaja und Mimi“ und „Geschenkt
wurde uns nichts.

„Chaja und Mimi“ (10 Minuten) ist ein Kurzfilm über Freundschaft, Heimat
und Identität. Chaja Florentin und Mimi Frons sind seit 83 Jahren beste
Freundinnen. Geboren und aufgewachsen in Berlin, mussten sie mit ihren
Familien 1934 vor den Nazis nach Palästina fliehen. In einem
deutschstämmigen Café in Tel Aviv, in dem sie sich täglich treffen,
erzählen sie von ihrer ambivalenten Beziehung zu Berlin.

„Geschenkt wurde uns nichts“ (58 Minuten) erzählt die Geschichte einer
italienischen Partisanin. Annita Malavasi war 22 Jahre alt, als deutsche
Truppen 1943 das bis dato verbündete Italien besetzten. Als Partisanin
„Laila“ überbrachte sie Informationen, transportierte Waffen, bewegte
sich mit und zwischen den kämpfenden Einheiten und nahm selbst an
Gefechten teil. Gegen Kriegsende gehörte Laila zu den wenigen weiblichen
Kommandierenden im italienischen Widerstand. Der Film erzählt die
Geschichte einer lebenslangen Emanzipation, die mit dem Befreiungskampf
gegen den Faschismus begann. Laila und zwei ihrer Genossinnen, Gina
„Sonia“ Moncigoli und Pierina „Iva“ Bonilauri, berichten von ihrer Zeit
in der Resistenza und ihrer Bedeutung für sie und viele andere Frauen.

Beginn 20:30