Frida im April 2017

ACHTUNG NEUER VERANSTALTUNGSORT
Im Café Fincan. Altenbrakerstr. 26 (Neukölln). (www.fincan.eu)

am 6. April ab 19:00, Beginn 19:30

Filmclub Frida zeigt: „… dass das heute immer noch so ist. Kontinuitäten der Ausgrenzung.“
(www.film-kontinuitaeten-heutenoch.de)
Ein Dokumentarfilm der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. in Kooperation mit der Österreichischen Lagergemeinschaft.
Mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacher*innen Tom Weller (www.tom-weller.de) und Justin Time (www.justintimeproductions.de).

Der Film schildert exemplarisch die Geschichte der Verfolgung und Stigmatisierung sogenannter Asozialer im Nationalsozialismus:
Maria Potrzeba, wurde vorgeworfen, eine sexuelle Beziehung zu dem polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska zu haben. Sie war zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt. Nach einem Verhör durch die Gestapo wurde sie in das Jugendkonzentrationslager Uckermark eingeliefert. Die polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska und Josef Goryl wurden öffentlich gehängt.
Maria leidet ein Leben lang unter der Verfolgung. Wie in allen Familien gibt es auch in ihrer Familie generationsübergreifende Auswirkungen der Verfolgungsgeschichte. In Interviewsequenzen erzählen Nichten und Neffen, wie sie von der Verfolgung ihrer Tante erfahren haben und was diese Geschichte für sie bedeutet.
In vielen deutschen Orten gibt es vermutlich ähnliche Geschichten der Verfolgung und Ausgrenzung. In Marias Heimatort Asbeck wird sich seit Jahren um eine Aufarbeitung der Geschichte bemüht.