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Termin verschoben

Die Veranstaltung im Rahmen der Feministischen Sommeruni http://feministische-sommeruni.de/
am 15. September 2018 um 15:30 in der Humboldt Uni fällt aus.

Die 2. Veranstaltung der Reihe Herstory 68: Die Frauen der Revolte
Erinnerungen an Wegbegleiterinnen
Lesung und Gespräch mit Ulrike Edschmid und Anna Hartmann

wird an einem anderen Termin stattfinden.

Frida in 2018

Herstory 68: Die Frauen der Revolte
Politischer Salon der Störenfrida Berlin – Eine Veranstaltungsreihe

Störenfrida Berlin – Ort für Frauenpolitik und Frauengeschichte – will das 68er Jubiläum nicht verstreichen lassen, ohne sich mit den zentralen Protagonistinnen, Kämpferinnen und Denkerinnen auseinander zu setzen.

Uns interessiert wie Frauen 68 gelebt und wie sie diesen Aufbruch erlebt und vor allem mitgestaltet haben.
Was war ausschlaggebend für ihre Politisierung, welche Position hatten sie zu den theoretischen Debatten, zur Militanz, zur sexuellen Revolution? Zu welchem Zeitpunkt konnte Mutterschaft politisiert werden, wie und mit wem haben sich Frauen organisiert? Wie haben sie Beziehung und Zusammenarbeit mit anderen Frauen erlebt und gestaltet? Welche Ereignisse und Veranstaltungen waren für die Frauen bedeutsam?

Alle Veranstaltungen unserer Reihe finden als feministischer Salon an einem Nachmittag am Wochenende statt, sodass wir Zeit und Raum haben zum Diskutieren, aber auch zum Kennenlernen und für einen informelleren Teil als Abschluss.

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Die 2. Veranstaltung der Reihe ist
im Rahmen der
Feministischen Sommeruni http://feministische-sommeruni.de/
am 15. September 2018 um 15:30 in der Humboldt Uni, Dorothenstraße 24

Feministische Sommeruni 2018

Erinnerungen an Wegbegleiterinnen
Lesung und Gespräch mit Ulrike Edschmid und Anna Hartmann

Die Autorin Ulrike Edschmid war Teil der Student*innenbewegung in Berlin und enge Wegbegleiterin von Menschen die sich für einen militanten Weg entschieden haben. 1996 erschien ihr Buch „Frau mit Waffe. Zwei Geschichten aus terroristischen Zeiten“ über zwei 68erinnen die sich für einen bewaffneten Widerstand entschieden haben.

„Ulrike Edschmid interessiert sich nicht für die Rekonstruktion historischer Highlights, sie konzentriert sich auf die persönlichen Veränderungen, die Anstrengungen einer politischen Bewußtseinsbildung, das Spannungsverhältnis zwischen Gruppe und Individuum, persönlicher Erfahrung und politischer Theorie,“ schreibt Annett Busch über das Buch. Es eröffnet „eine neue Form des Verstehens sowohl der Studentenbewegung als auch der Anfänge der RAF, ebenso des Lebens in der Illegalität.“

In ihren Büchern über die Menschen die sie kennt und kannte ist Ulrike Edschmid die beobachtende Zeitzeugin und gleichzeitig reflektierende Teilnehmerin der Ereignisse. Wir sprechen mit ihr über ihren persönlichen Blick in die Zeit der Aufbrüche, über die Ereignisse die bedeutsam waren für sie und ihre Freundinnen und ihre politischen Themen als Frau, die sich trotz ihrer bis heute feministischen Perspektiven nicht der ebenfalls 1968 beginnenden Frauenbewegung angeschlossen hatte.

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1. Veranstaltung am 3. Juni 2018 um 15:00 im Frauenzentrum affidamento, Richardplatz 28, Neukölln
Was haben die 68erinnen mit uns zu tun?

Lesung und Gespräch mit Ute Kätzel und Lena Böllinger

Die Journalistin und Autorin Ute Kätzel hat 2002 mit dem Buch „Die 68erinnen.
Porträt einer rebellischen Frauengeneration“ ein Standardwerk zum Thema „Frauen und 68″ geschrieben. In mehrjähriger Arbeit hat sie 40 Interviews mit Protagonistinnen der Bewegung geführt und 14 Porträts für ihr Buch ausgewählt. Auch hat sie weitere Artikel zu 68 veröffentlicht, unter anderem zu „Frauen- und Geschlechterrolle“ in der DDR.

Aus unserer Sicht werfen die Interviews in sehr persönlichen Erinnerungen nach wie vor ungeklärte Fragen auf, die die Idealisierung der Liberalisierung – insbesondere für Frauen – infrage stellen. Wir wollen an diesem Nachmittag die Themen und die nach wie vor ungeklärten Fragen der 68erinnen neu diskutieren, sowohl im Kontext der Zeit als auch im Hinblick auf ihre heutige Relevanz.

Zum Ausklang gibt’s Live-Musik und wir stoßen auf Störenfridas 7. Geburtstag an.

Frida im Urlaub

Störenfrida Berlin verabschiedet sich zum Jahresende in eine kreative Pause.
Wir starten in 2018 mit neuen Formen zu den immer wichtigen Themen und freuen uns darauf, bekannte Gesichter zu treffen und Unbekannte kennen zu lernen.

Wir wünschen allen Mitstreiter*innen einen solidarisch feministischen Jahreswechsel!

Frida im Oktober 2017

am 5. Oktober ab 19:00 Uhr

Der Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und die Störenfrida Berlin laden zu einem

interaktiven Vortragsabend mit Traudel Sattler:
Der Mailänder Frauenbuchladen – ein Stück Frauengeschichte und ein lebendiger Ort der politischen Praxis

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Finanziert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Moderation: Anna Hartmann
Beginn 19:00 Uhr

Traudel Sattler ist seit 1982 im Mailänder Frauenbuchladen aktiv. Der Buchladen wurde 1975 gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum der feministischen Zusammenhänge und Theoriebildung in Mailand und darüber hinaus. Die aktiven Frauen schufen einen lebendigen Diskussionszusammenhang, in dem sie die politische Praxis der Beziehung und des Begehrens entwickelten, sich kontinuierlich mit ihren Erfahrungen und den gesellschaftlichen Verhältnissen konfrontierten und ihre Erkenntnisse publizierten. Nach dem Beispiel einer Pariser Gruppe führten sie anfangs die Praxis des analysierenden Zuhörens in ihre Diskussionen ein, um ausgehend von individuellen Erfahrungen ein differentes Wollen und Wirken zu schaffen. Dieser Diskussionszusammenhang ist ein Raum von explizit neuer Denkproduktion, die das eigene Erleben in Sprache bringt, so „dass die Erfahrungen und die Sprache nah beieinander bleiben und keine große Kluft entsteht,“ wie Traudel Sattler sagt.
Dieser Denkraum im Mailänder Frauenbuchladen besteht bis heute mit eigenen Publikationen, Veranstaltungen und Diskussionen fort.
Wir wollen mit Traudel Sattler darüber sprechen, was diesen Kontext so stabil und besonders macht, was wir daraus lernen und für unsere eigene feministische Praxis aufgreifen können.

Mit dabei auch Francesca Graziani aus der Libreria delle donne di Milano.

Traudel Sattler
Traudel Sattler lebt und arbeitet seit 1982 in Mailand, wo sie an der Universität ihre Muttersprache vermittelt. Geplant war das zunächst nur für ein Jahr, doch dann entdeckte sie die Libreria delle donne, den dortigen Frauenbuchladen, einen wichtigen Ort der politischen Reflexion und Praxis, und blieb. Sie hat zahlreiche Texte zum Differenzdenken ins Deutsche übersetzt und ist Teil der Redaktion der online-Publikation via Dogana und der Webseite der Libreria. www.libreriadelledonne.it

Anna Hartmann ist Sozialwissenschaftlerin und politische Bildnerin, Mitbegründerin der Störenfrida Berlin und Mitglied im AK Frauenpolitische Bildung im Bildungswerk der HBS.

Frida im Juni 2017

ACHTUNG NEUER VERANSTALTUNGSORT
Im Café Fincan. Altenbrakerstr. 26 (Neukölln). (www.fincan.eu)

am 1. Juni ab 19:00

Zum Geburtstag ein interaktives feministisches Table-Quiz

Störenfrida wird 6. Jahre alt. Das wollen wir gebührend feiern! Für Kuchen und Prosecco ist entsprechend gesorgt. Und für Unterhaltung auch: Neben einem kleinen nostalgischen Blick in unser feministisches Familienalbum der letzten Jahre und einem fragenden Ausblick in die kommenden, gibt es nämlich auch eine Neuauflage unseres berühmten und allseits beliebten Table-Quiz: Es wird feucht, fröhlich und feministisch! Und wer immer noch nicht überzeugt ist, bedenke: Es gibt auch Preise!

Kommt zahlreich. Wir freuen uns! Sehr!

Frida im Mai 2017

ACHTUNG NEUER VERANSTALTUNGSORT
Im Café Fincan. Altenbrakerstr. 26 (Neukölln). (www.fincan.eu)

am 4. Mai ab 19:00, Beginn 19:30

Die Rote Zora – Eine Spurensuche
Ein Vortrag von Katharina Karcher

Die Rote Zora wurde Mitte der 1970er Jahre von ein paar Aktivistinnen aus der radikalen Linken und der Frauenbewegung gegründet, die mit militanten Mitteln gegen Sexismus und Gewalt gegen Frauen kämpfen wollten. Anders als bei Aktionen der RAF und anderer linker militanter Gruppierungen in der BRD, wurden in keinem der mehr als vierzig Brand- und Bombenanschlägen der Roten Zora Menschen verletzt oder getötet. Dennoch wurde die Rote Zora vom Verfassungsschutz als linksterroristische Gruppierung eingestuft und dementsprechend verfolgt.

Seit einigen Jahre forscht Katharina Karcher zur Geschichte der militanten feministischen Gruppe ‚Rote Zora‘. Viele Menschen, die in den 1970er und 1980er Jahren politisch aktiv waren erinnern sich noch an die Gruppe und einige ihrer Aktionen. Viele jüngere Aktivist*innen dagegen haben noch nie von der Roten Zora gehört. In ihrem Vortrag möchte Katharina einen kurzen Überblick über die Geschichte, die Organisation und die Positionen der Roten Zora geben, und an Beispielen veranschaulichen wie kontrovers die Aktionen der Gruppe in der Frauenbewegung in den 1970er and 1980er Jahren diskutiert wurden. Anders als in England, wo die militanten Aktionen der Suffragetten beispielsweise als Teil der bunten und vielfältigen Geschichte der Frauenbewegung betrachtet werden, ist die Rote Zora in der Literatur über die deutsche Frauenbewegung bisher kaum mehr als eine Fuβnote. Das wollen wir ändern!

Katharina Karcher ist Research Fellow und Dozentin an der Universität Cambridge. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Feministische Theorie, politischer Protest, Terrorismus, und transnationale Frauenbewegungen. Ihr neues Buch ‚Sisters in Arms? Militant Feminisms in the Federal Republic of Germany since 1968′ analysiert die Rolle von konfrontativen und gewalttätigen Protestaktionen in der Neuen Frauenbewegung.
Rote Zora

Frida im April 2017

ACHTUNG NEUER VERANSTALTUNGSORT
Im Café Fincan. Altenbrakerstr. 26 (Neukölln). (www.fincan.eu)

am 6. April ab 19:00, Beginn 19:30

Filmclub Frida zeigt: „… dass das heute immer noch so ist. Kontinuitäten der Ausgrenzung.“
(www.film-kontinuitaeten-heutenoch.de)
Ein Dokumentarfilm der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. in Kooperation mit der Österreichischen Lagergemeinschaft.
Mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacher*innen Tom Weller (www.tom-weller.de) und Justin Time (www.justintimeproductions.de).

Der Film schildert exemplarisch die Geschichte der Verfolgung und Stigmatisierung sogenannter Asozialer im Nationalsozialismus:
Maria Potrzeba, wurde vorgeworfen, eine sexuelle Beziehung zu dem polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska zu haben. Sie war zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt. Nach einem Verhör durch die Gestapo wurde sie in das Jugendkonzentrationslager Uckermark eingeliefert. Die polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska und Josef Goryl wurden öffentlich gehängt.
Maria leidet ein Leben lang unter der Verfolgung. Wie in allen Familien gibt es auch in ihrer Familie generationsübergreifende Auswirkungen der Verfolgungsgeschichte. In Interviewsequenzen erzählen Nichten und Neffen, wie sie von der Verfolgung ihrer Tante erfahren haben und was diese Geschichte für sie bedeutet.
In vielen deutschen Orten gibt es vermutlich ähnliche Geschichten der Verfolgung und Ausgrenzung. In Marias Heimatort Asbeck wird sich seit Jahren um eine Aufarbeitung der Geschichte bemüht.

Frida im März 2017


ACHTUNG NEUER VERANSTALTUNGSORT

Im Café Fincan. Altenbrakerstr. 26 (Neukölln). (www.fincan.eu)

am 2. März ab 19:00, Beginn 19:30

Erzählcafé mit der Journalistin und Aktivistin Hannah Wettig:
Wie war das noch mit dem Feminismus.. – gerade auch wenn‘s schwierig wird!?

Ob „fremde“ Kultur, Tradition oder Religion – wo immer Rassist_innen dazu neigen, die Gleichheit der Geschlechter auf einmal für sich und ihre Zwecke zu entdecken, um sie gegen „die kulturfremden“ Anderen zu instrumentalisieren, ist Vorsicht geboten. Zugleich verfallen Teile der queer-/feministischen Szene dabei jedoch in den Gegenreflex, ihren Antirassismus darauf zu verkürzen, sich mit realexistierenden Problemen gar nicht erst mehr zu befassen oder sie zu benennen. Aus nachvollziehbarer Angst vor dieser Instrumentalisierung. Mitunter aber auch, so lässt sich vermuten, aus dem bequemen Wunsch heraus, sich nicht die Finger verbrennen zu wollen an den so „schwierigen“ Themen, wie es dann oftmals heißt; zuletzt etwa nach der sogenannten „Silvesternacht 2015“. Womöglich, und dies soll diskutiert werden, auch aus einem selbstverschuldeten Scheitern an den eigenen konzeptionellen Zugängen und Dogmen, wo bestimmte Realitäten und Konstellationen von Täter/Opfer nicht in das gewohnte Einordnungsschema passen. Darüber, inwiefern und wie der intersektionelle Queer-„Feminismus“ durch Ausblenden, Beschwichtigen oder Relativieren Frauen(rechte), etwa nach den sexualisierten Gewalterfahrungen der Silvesternacht 2014/15 in Köln und anderen deutschen Städten, auch schon mal übergeht, wollen wir mit unserer Podiumsgästin Hannah Wettig sprechen: Was war da eigentlich los? Wie ging es seither aus feministischer Perspektive weiter? Welche emanzipatorischen Leerstellen gilt es heute, mit etwas mehr Abstand, auch in Teilen des Feminismus zu thematisieren? Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin hatte „nach Köln“ mit als eine der ersten überhaupt versucht, sich kritisch aus einer linken feministischen und antirassistischen Perspektive dem anzunähern, was damals eigentlich geschehen war. Und den Versuch unternommen, sich trotz der rechten Umtriebe hierzulande, aus einer pro-emanzipatorischen Haltung auch mit den Hintergrundproblemen hinter Phänomen wie der sogenannten taharrush gamea, den prekären Sozialisationen der Täter und den realexistierenden Einflüssen des politischen Islam/Islamismus – mit seinen reaktionären Vorstellungen zu Geschlechterverhältnis, Sexualität und sexueller Selbstbestimmung der Frau – hinter den Übergriffen zu befassen und auseinanderzusetzen.

Hannah Wettig berichtet seit 20 Jahren als Journalistin über die arabische Welt und hat fünf Jahre in Libanon, Syrien und Ägypten gelebt. Sie schreibt regelmäßig über arabischen Feminismus und hat dort auch selbst in linken und feministischen Gruppen gearbeitet. Für die deutsch-irakische Hilfsorganisation WADI leitet sie ein Projekt gegen weibliche Genitalverstümmelung im Nahen Osten und eines zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland. Daneben engagiert sie sich für die Initiative Adopt a Revolution, die DemokratieaktivistInnen in Syrien unterstützt.

Frida im Februar 2017


ACHTUNG NEUER VERANSTALTUNGSORT

Im Café Fincan. Altenbrakerstr. 26 (Neukölln). (www.fincan.eu)

am 2. Februar 2017, ab 19 Uhr, Filmbeginn um 19:30

Filmclub Frida zeigt:
„VIEL ZU VIEL VERSCHWIEGEN“

Dokumentarfilm von Anette von Zitzewitz und Christina Karstädt, 79 min., BRD 1992
Filmabend zu lesbischem Leben und Lesbengeschichte in der DDR.
Mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin Anette von Zitzewitz.

In diesem Film erinnern sich vierzehn Frauen unterschiedlicher Generationen und sozialer Situation an ihr Leben in der DDR. Ihre Erinnerungen beschreiben lesbische Lebensweisen, soziale Konflikte und politische Widerstandsformen einer über 40jährigen Geschichte – von den 1940er Jahren bis in die 1990er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Anette von Zitzewitz ist Diplom-Psychologin und seit 1990 Filmemacherin von politischen Dokumentarfilmen zu sozialhistorischen und kulturpolitischen Themen und Frauenbiografien in verschiedenen Ländern.
www.persehphone.de

Frida im Januar 2017

26. Januar ab 19:00

Neujahrskonzert mit der Diebin
Zum Jahresbeginn setzt die Störenfrida ihre Januar-Konzert-Tradition
fort. Wir freuen uns auf die Diebin, die schon zweimal mit „Wahnsinns fette
Meute“ und „Revolte Springen“ bei uns auf der Bühne stand.
Die Diebin klaut aus dem großen Fundus der Lieder die schönsten Perlen,
fasst sie neu oder anders und gibt sie liebend gern weiter. Da geht’s um
Freiheit, Farben, Utopie, sie singt vom Kämpfen, Klaun und wütend sein, von
Anarchie und Erdbeerwein. Mit E-Geige und Loopstation wird Musik daraus.
http://www.diebin.net
Diebin

Frida im November 2016

24. November ab 19:00 / Filmbeginn 20:00

Filmclub Frida zeigt ‚Festung‘ von Kirsi Liimatainen (D 2011).

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November zeigen wir den Spielfilm ‚Festung‘ – ein Film über Gewalt in Beziehung und die Strategien der Betroffenen, die Verletzungen und Demütigungen zu bewältigen. Es geht um eine Familie, in der die drei Töchter erleben, wie der Vater ihre Mutter verprügelt, während sie versucht, durch Anpassung der Gewalt auszuweichen und immer wieder verzeiht und erduldet. Die Töchter leiden ebenso unter der Gewalt gegen die Mutter und versuchen, auf unterscheidliche Weise, damit klar zu kommen und die Mutter zu schützen.

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10. November um 19Uhr

Der Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und die Störenfrida Berlin laden zu einem
interaktiven Vortragsabend mit Tove Soiland:
„Was heißt eigentlich sexuelle Differenz?“ Feministische Politik im Anschluss an den Ansatz der sexuellen Differenz.

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Finanziert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Bildungswerk Berlin

Obwohl sich die Geschlechterverhältnisse in den letzten Jahrzehnten enorm verändert haben und Frauen heute Lebensentwürfe jenseits klassisch patriarchaler Bilder und Vorstellungen leben, besteht die Hierarchie zwischen den Geschlechtern nach wie vor fort. Diese zeigt sich beispielsweise in der mehrheitlichen Zuständigkeit von Frauen für Sorgearbeit, die Frauen oftmals mit prekären Arbeitsverhältnissen konfrontiert und sie damit finanziell, zeit- und rechtlich benachteiligt. Der Ansatz der sexuellen Differenz führt diese Hartnäckigkeit in den Geschlechterverhältnissen auf die Struktur der Geschlechterordnung zurück, die sie, entgegen aktueller feministischer Theorien, nicht als eine Ordnung heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit ausweist, sondern als eine eingeschlechtliche Ordnung, in der nur ein Subjekt – und zwar das männliche – vorkommt. Aus der Perspektive der sexuellen Differenz begründet sich die Geschlechterhierarchie in der vereinnahmenden Bezogenheit des männlichen Subjekts auf die weibliche Position und dem damit einhergehenden Umstand, dass die weibliche Position selbst (noch) keine Subjektposition ist. In dieser asymmetrischen Bezogenheit leugnet das männliche Subjekt nicht nur die eigene Abhängigkeit von anderen, sondern kultiviert einen symbolischen Ausschluss der Frau/Mutter.
Das Denken der sexuellen Differenz, das maßgeblich auf das Werk der französischen Philosophin und Psychoanalytikerin Luce Irigaray zurückgeht und im Kontext feministischer Auseinandersetzungen mit der Lacanschen Psychoanalyse und dessen Subjekt- und Geschlechterverständnis in den 1970er und 1980er Jahren entstand, nimmt das Fehlen weiblicher Subjektivität zum Ausgangspunkt für ein feministisches Projekt. Mit der Kritik an der patriarchalen Bezogenheit des männlichen Subjekts auf Weiblichkeit verbindet Irigaray ein Forschen, das auf die Etablierung einer weiblichen Subjektposition zielt, wobei insbesondere die Schaffung einer weiblichen Genealogie im Zentrum steht, die das Fehlen vertikaler Beziehungen (zwischen Mutter und Tochter) und die patriarchale Abwertung von Mütterlichkeit überwindet.

Der interaktive Vortragsabend mit Tove Soiland soll einen Einblick in das Denken der sexuellen Differenz ermöglichen und aufzeigen, inwiefern dieser in der feministischen Theorie und Praxis marginalisierte Ansatz für die Analyse gegenwärtiger Geschlechterverhältnisse fruchtbar ist und neue Denkimpulse liefern kann für eine feministische Theorie und Praxis. Das Gespräch mit Tove Soiland soll in die psychoanalytische Geschlechtertheorie einführen sowie eigene Fragen und einen Austausch der Teilnehmer*innen ermöglichen.

Die Referentin Dr. Tove Soiland, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Zürich. Sie ist Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und bietet bei der Gewerkschaft VPOD in Zürich seit Jahren Seminare für Frauen zu feministischer Ökonomie und politischer Theorie an. 2008 promovierte sie an der Universität Zürich zu »Luce Irigarays Denken der sexuellen Differenz. Eine dritte Position im Streit zwischen Lacan und den Historisten«. (http://www.turia.at/titel/soiland.php). Sie ist Mitglied des Beirates der Zeitschrift Widerspruch. Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Feministische Theorie, französische Psychoanalyse und Marxismus. 2003 initiierte sie den »Gender-Streit«, eine Kontroverse um die theoretischen Grundlagen des Gender-Begriffs. Im WS 2016/17 hat sie die Klara-Marie-Faßbinder Gastprofessur an der Hochschule Ludwigshafen inne.
Tove Soiland

Frida im Oktober 2016

fällt leider aus…

Frida im September 2016

22. September um 19:00, das Gespräch beginnt um 20:00

Nein heißt nein – Gespräch über das Sexualstrafrecht u.a. mit Fachanwältin Undine Weyers

Im Juli 2016 wurde eine Änderung des Sexualstrafrechts beschlossen – Nein heißt endlich Nein. Aber was bedeutet das überhaupt, politisch und in der rechtlichen Praxis? Was werden die Änderungen bringen, wie funktioniert das Sexualstrafrecht eigentlich, welche Akteur_innen sind beteiligt und was heißt das alles für die Betroffenen?

Wir haben die Fachanwältin für Strafrecht Undine Weyers eingeladen, die sich mit uns über das Thema unterhält, von Theorie und Praxis berichtet und Fragen beantwortet. Wenn es klappt, diskutieren wir außerdem mit einer Fachfrau aus der Beratungspraxis zum Thema.

Frida im August 2016

25. August ab 19:00 Uhr
Filmvorführung von dem Dokumentarfilm ‚Vessel‘ sowie Infos und Gespräch von und mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zu Aktionen gegen Abtreibungsgeger*innen.

Im Vorfeld der Gegenaktivitäten zum so genannten „Marsch für das Leben“ am 17. September zeigen wir den Film „Vessel“. Der Film begleitet die Entstehung und die Arbeit der Organisation „Women on Waves“, die mit ihrem Projekt Frauen aus Ländern helfen, in denen Abtreibung verboten ist. Am Anfang stand die Idee der Ärztin Rebecca Compert, Abtreibungen auf einem Schiff in internationalen Gewässern durchzuführen, um damit nationale Gesetzgebungen umgehen zu können. Der Film zeigt nicht nur die Arbeit von „Women on Waves“ von der Gründung im Jahr 2000 an, die von einem spektakulären Medienrummel begleitet war; sondern auch die Probleme, mit denen sie sich über die Jahre konfrontiert sahen.

Sarah Diehl wird eine inhaltliche Einführung ins Thema sowie Informationen über den Marsch der christlichen Fundamentalist_innen am 17. September und die geplanten Gegenaktionen geben.

Frida im Juli 2016

28. Juli 2016 um 19 Uhr
Filmclub Frida zeigt: WARUM FRAUEN BERGE BESTEIGEN SOLLTEN
Eine Reise durch das Leben und Werk von Dr. Gerda Lerner
Film von Renata Keller

Film Beginn 20:00
Im Anschluss Gespräch mit der Filmemacherin und Regisseurin Renata Keller

Bahnbrechende feministische Historikerin, Autorin, soziale Reformerin und Begründerin von Women’s History (Frauengeschichtsschreibung) – Gerda Lerner ist zweifellos eine der inspirierendsten Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.
Die Regisseurin wirft einen detaillierten Blick auf das persönliche, berufliche und politische Leben der Frauen- und Menschenrechtlerin und geht der Frage nach: Wie kann uns das Wissen über unsere eigene Geschichte dazu inspirieren, eine bessere Zukunft zu gestalten?
Der Film dokumentiert Lerners unermüdlichen Einsatz für soziale Veränderung und den Kampf der Frauen um die Entdeckung ihrer Geschichte, um die Würdigung ihrer eigenen Stimme in einer patriarchalen Gesellschaft.
Er zeigt die verschiedenen Stationen im Leben Gerda Lerners, beginnend mit ihrer Jugend im Wien der Nazizeit bis hin zur Flucht in die USA, ihrem politischen und akademischen Engagement und ihrer mutigen und bahnbrechenden Rolle als Pionierin der Frauengeschichtsschreibung.
Ausgehend von den revolutionären Errungenschaften der Frauen im 20. Jahrhundert wirft der Film auch einen Blick in die Zukunft und geht der Frage nach: Wo stehen die Frauen heute? Und was ist der nächste Schritt?

Länge: 85 min, deutsch und englisch mit deutschen Untertiteln
Weitere Informationen: www.womenneedtoclimbmountains.com
Im deutschsprachigen Vertrieb ab Herbst 2016: www.absolutmedien.de
Gerda Lerner Film

Frida im Juli 2016

7. Juli 2016
Zur Perspektive und Politik von Schwarzen und Afrodeutschen Frauen
Filmvorführung und Buchvorstellung mit Katharina Oguntoye

Veranstaltung im Rahmen der Feministischen Summerschool für Frauen*
http://www.bildungswerk-boell.de/de/feministische-summerschool

Wir veranstalten einen Abend zur Perspektive und Politik von Schwarzen und Afrodeutschen Frauen.
Die feministische Aktivistin Katharina Oguntoye (Joliba Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V. http://joliba-online.de) ist mit uns im Gespräch über das Buch „Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte“ (Hrsg. Katharina Oguntoye, May Ayim, Dagmar Schultz), das dieses Jahr zum 30jährigen Jubiläum wieder aufgelegt wurde und maßgeblich zur Sichtbarkeit Afrodeutscher Lebensrealitäten und Aktivität Schwarzer Frauen in Deutschland beigetragen hat.
Anschließend zeigen wir den Dokumentarfilm „A Litany for Survival: The Life and Work of Audre Lorde“ von Ada Gay Griffin und Michelle Parkerson (1995, 80 Minuten, engl. mit dt. Untertiteln). Der Film ist ein Portrait der politisch und künstlerisch vielfältigen lesbischen Aktivistin und Dichterin, die in der Frauen-, Gay- und Bürgerrechtsbewegung mitwirkte, die lehrte, schrieb und arbeitete, um vor allem Schwarze FrauenLesben zu empowern und zusammen zu bringen.
Feministische Summerschool Bildungswerk

Frida im Juni 2016

Störenfrida wird 5! am 23. Juni 2016

Große Geburtstagssause mit unseren Lieblingskünstlerinnen, die uns über die letzten fünf Jahre begleitet und viele fantastische Abende beschert haben. Zum Geburstag spielen, singen, performen für uns der satirisch-politische Frauenchor Judiths Krise http://judiths-krise.de/, Liedermacherin Merle http://merle.blogsport.de/, die Kleinkunstpunk-Band Des Wahnsinns fette Meute http://dwfm.de/, die politische Kabarettistin http://sunna-huygen.de/ und das Musiktheater Cat with Hat http://cat-with-hat.de/.
Geburtstag 2016_1

Frida im Mai 2016

Störenfrida am 26. Mai 2016 ab 20 Uhr
Frida tanzt aus den Mai
Es gibt einen Swing – LindyHop Einsteiger*innen Workshop um 20:00 mit Nina und Kathi. Anschließend freies (Swing) Tanzen. An der Bar rumhängen oder Freund*innen treffen ist auch möglich.

Frida im April 2016

Störenfrida am 28. April 2016 ab 19 Uhr
Filmclub Frida präsentiert den Dokumentarfilm ‚Die Frauen von Ravensbrück‘
(Regie Loretta Walz, 2005) anlässlich der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück und des Mädchen- Konzentrationslagers Uckermark im April 1945, mit einer kurzen inhaltlichen Einführung.
Beginn 20 Uhr.

Frida im März 2016

Störenfrida am 24. März ab 19 Uhr
Interaktiver Spieleabend. Karten kloppen, Phantomime, Rätselraten – jeder Spieler*in ihr Spiel -
für Anfänger*innen gibt es eine Doppelkopf Einstiegsrunde um 19Uhr.
Femi Doko