Frida im Oktober 2015

StörenFrida am 22. Oktober ACHTUNG NEUE ÖFFNUNGSZEITEN ab 19Uhr

Autorität Begehren Differenz – Affidamento: Die Beziehung unter Frauen als Schlüssel zur weiblichen Freiheit

Der Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung des Bildungswerks Berlin der HBS e.V.
und die StörenFrida Berlin laden zu einem Interaktiven Vortragsabend mit Antje Schrupp.

Wir freuen uns auf einen Abend mit theoretischem Input, Austausch und Diskussion über eine feministische Philosophie und Praxis, die in Deutschland weitgehend unbeachtet ist und eine lange Tradition in Italien hat.
Die Journalistin und Politologin Antje Schrupp (www.antjeschrupp.com) berichtet von ihrer feministischen Arbeit als Autorin, Dozentin und Netzaktivistin, vom italienischen Differenzansatz, dem Denken der Mailänder Feministinnen und der politischen Praxis der Beziehungen unter Frauen – dem Affidamento. Sie zeigt uns einen gehbaren Weg zur Liebe der Frauen zur Freiheit und zur Welt.
Bildungswerk Boell Antje Schrupp
Siehe auch https://calendar.boell.de/de/event/autoritaet-begehren-und-differenz-affidamento-die-politik-der-beziehungen-unter-frauen-als

Frida im September 2015

Störenfrida am 24. September ab 20Uhr
Filmclub Frida präsentiert den Dokumentarfilm ‚Haus Halt Hilfe – arbeiten im fremden Alltag‘
von Petra Valentin (2006 / 92 Minuten).

Der Film zeigt anhand verschiedener Frauenbiografien und einem Mann, wer in Deutschland die Haus- und Sorgearbeit in privaten Haushalten erledigt, meist extrem prekär beschäftigt: für wenig Geld, zu schlechten Bedingungen, ohne Absicherung, mit einem hohen Preis für die eigenen Familien und vorprogrammierter Altersarmut. Der Film portraitiert sieben Menschen in ihren verschiedenen Arbeitsverhältnissen, die je nach ihrer Herkunft und ihrem Status extrem variieren, und zeigt darin wie geschlechterspezifische und rassistische Verhältnisse in der (privaten) Haus- und Sorgearbeit ineinanderfließen. Zudem zeigt der Film, wie besonders die Arbeistverhältnisse im häuslichen Bereich sind und welche Anforderungen und Grenzverletzungen sie für die Arbeiter_innen mit sich bringen.

Frida im August 2015

StörenFrida am 27. August ab 20Uhr

No choice? Podiumsgespräch zu feministischen Kämpfen für das Recht auf Abtreibung („Pro Choice“) und sexuelle/reproduktive Selbstbestimmung
Wir laden ein zum Info-Abend! Wie bereits in den letzten Jahren treffen sich in Berlin auch diesen September wieder Abtreibungsgegner_innen zum ‚Marsch für das Leben‘ in Berlin. Die selbsternannten „Lebensschützer_innen“ ziehen alljährlich mit wachsendem Zulauf zu Tausenden vom Bundeskanzleramt durch Berlin. Bei ihren sogenannten Schweigemärschen, in denen konservative Christ_innen Seite an Seite mit Evangelikalen und Rechtsextremen marschieren, sorgt man sich vorgeblich um das Recht „ungeborenen Lebens“. Tatsächlich werden auch ein angebliches Aussterben der Deutschen und wurden bisweilen gar die Shoa relativierende Vergleiche – wenn etwa vom „Babycaust“ die Rede ist – bemüht, um ein möglichst breites rechtsbürgerliches Bündnis gegen das Recht der Frau auf körperliche Selbstbestimmung zu mobilisieren. Es handelt sich dabei weniger um harmlose Spinner_innen als vielmehr um gut vernetzte und nach politischem Einfluss strebende Zusammenhänge, die weit nach rechtsaußen offen sind.
Zeit, dass die Gegenproteste von Feminist_innen und anderen deutlich sichtbarer werden. Jedes Jahr rufen neben dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung diverse lokale linke und feministische Gruppen und Bündnisse zum Gegenprotest beziehungsweise versuchen, den geordneten Demo-Ablauf zu stören.
Die Störenfrida hat daher heute Abend Pro-Choice-Aktivistinnen zu Gast, die zu den Hintergründen der Abtreibungskämpfe berichten. Eine historische Einführung ordnet die aktuellen feministischen Aktionen und Protestformen rund um das Recht auf sexuelle und reprodutkive Selbstbestimmung ein, eine Aktivistin der deutsch-polnischen Gruppe „Ciocia Basia“ erzählt, wie Solidarität mit von Abtreibungsverbot betroffenen Frauen praktisch werden kann. Im Anschluss können wir gemeinsam diskutieren, wo wir heute stehen – und was ansteht, um den reaktionären Kräften etwas entgegenzusetzen.

Podiumsgästinnen:
• Rosemarie Nünning (Aktivistin Bündnis Sexuelle Selbstbestimmung)
Bündnis Sexuelle Selbstbestimmung http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/
• Martyna (Aktivistin und Gründungsmitglied der Gruppe Ciocia Basia)
Ciocia Basia http://www.facebook.com/pages/Ciocia-Basia/728670193835998/

Frida im Juli 2014

StörenFrida am 23. Juli 2015 ab 20:00

Fridas Filmclub präsentiert zwei Dokumentarfilme von Eric Esser „Chaja und Mimi“ und „Geschenkt
wurde uns nichts.

„Chaja und Mimi“ (10 Minuten) ist ein Kurzfilm über Freundschaft, Heimat
und Identität. Chaja Florentin und Mimi Frons sind seit 83 Jahren beste
Freundinnen. Geboren und aufgewachsen in Berlin, mussten sie mit ihren
Familien 1934 vor den Nazis nach Palästina fliehen. In einem
deutschstämmigen Café in Tel Aviv, in dem sie sich täglich treffen,
erzählen sie von ihrer ambivalenten Beziehung zu Berlin.

„Geschenkt wurde uns nichts“ (58 Minuten) erzählt die Geschichte einer
italienischen Partisanin. Annita Malavasi war 22 Jahre alt, als deutsche
Truppen 1943 das bis dato verbündete Italien besetzten. Als Partisanin
„Laila“ überbrachte sie Informationen, transportierte Waffen, bewegte
sich mit und zwischen den kämpfenden Einheiten und nahm selbst an
Gefechten teil. Gegen Kriegsende gehörte Laila zu den wenigen weiblichen
Kommandierenden im italienischen Widerstand. Der Film erzählt die
Geschichte einer lebenslangen Emanzipation, die mit dem Befreiungskampf
gegen den Faschismus begann. Laila und zwei ihrer Genossinnen, Gina
„Sonia“ Moncigoli und Pierina „Iva“ Bonilauri, berichten von ihrer Zeit
in der Resistenza und ihrer Bedeutung für sie und viele andere Frauen.

Beginn 20:30

Frida im Juni 2015

Frida wird 4! am 25. Juni 2015
Wir feiern den Geburtstag unserer Lieblingskneipe mit Dosenwerfen, Torte und Prosecco,
Politik und Poesie.
Sunna Huygen ist zum dritten Mal bei uns zu Gast mit einer Auswahl aus ihrem Programm.
Wir sind große Fans und freuen uns, dass sie Fridas Geburtstag mit uns feiert. Mehr über Sunna gibt es auf
http://www.sunna-huygen.de .
Drumherum gibt es Spiel, Spass und Prosecco, die Hits der StörenFrida, kleine Preise und viele tolle Menschen.
ab 20:00 Uhr

Frida im Mai 2015

StörenFrida am 28. Mai 2015 ab 20:00

AufBegehren in der StörenFrida.

Die Psychotherapeutin und Supervisorin Carola Spiekermann und die Germanistin und Sozialtherapeutin Astrid Peter arbeiten seit 15 Jahren gemeinsam als feministische Bildungsreferentinnen mit eigenem Bildungsunternehmen: www.aufBegehren.com.
In der StörenFrida präsentieren sie ihren dialogischen Vortrag „Wie sexuell ist das denn?“ über gesellschaftliche Einflussfaktoren auf die Entwicklung der „weiblichen“ Sexualität, die Auswirkungen sexualisierter Gewalterfahrungen auf Mädchen und Frauen und die Vielfalt sexueller Identitäten und Selbstverständnisse von Frauen.
Beginn 20:30
AufBegehren2

Frida im April 2015

StörenFrida am 23. April ab 20Uhr

Themenkneipe Vulva. Film, Vortrag und Zine-Release zu Begehren und Sexualität von Frauen.
Eine kleine Einführung in die Geschichte der Vulva: Von der feministischen Aneignung bis zum gesellschaftlichem Backlash in moderner Schönheitschirurgie. Außerdem gibts Filmausschnitte und Spiel, Spass und Accessoires zur Vulva.
Beginn 20:30 Uhr
Vulva

Frida im März 2015

am 26. März ab 20 Uhr

Autorinlesung mit Claudia v. Gélieu von Frauentouren aus ihrem neu erschienen Buch
‚Barnimstraße 10. Das Berliner Frauengefängnis 1868-1974′.

Warum wurden spezielle Frauenhaftanstalten eingerichtet? Worin unterscheiden sich Frauen- und Männerstrafvollzug? Das sind die zentralen Fragen, denen Claudia v. Gélieu in ihrem Buch nachgeht. Dabei zeigt sie auf, wie durch Kriminalisierung von Frauen und besondere Haftbedingungen Geschlechterrollen durchgesetzt werden sollten. Politische und soziale Verfolgung von Frauen in verschiedenen Gesellschaftssystemen werden thematisiert und Zeitzeuginnen berichten.
Beginn 20:30
Claudia von Gelieu

Frida im Februar 2015

am 26. Februar ab 20 Uhr

Filmclub Frida präsentiert den Dokumentarfilm „Das Weiterleben der Ruth Klüger “ (2013; 85 Min.)
Regie: Renata Schmidtkunz

Die aus Wien vertriebene Jüdin Ruth Klüger ist Theresienstadt- und Ausschwitz-Überlebende. Anhand ihrer Biografie wird die Frage gestellt, wie sich das Leben nach der Schoah gestalten lässt und wie nachhaltig es von diesen Erfahrungen geprägt wird. Die Filmemacherin Renata Schmidtkunz begleitet Ruth Klüger an die Orte ihrer Vergabgenheit, anhand derer sie die Geschichte dieser beeindruckenden Frau zeigt: Von ihrem Aufwachsen im judenfeindlichen Wien, über ihre Verfolgung und versuchte Vernichtung durch die Nazis, bis hin zur Flucht, ihrer Emigration und ihr Leben in den USA als Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin und Mutter.

Beginn: 20:30 Eintritt frei

Frida im Januar 2015

am 22. Januar 2015 ab 20 Uhr

Die Störenfrida lädt ein zur ersten Kneipe im neuen Jahr!
Wir trotzen dem Winter mit Ofenwärme und Cellomusik von der Liedermacherin Merle
.
Sie singt über Laubstaubsauger und verstaubte Emotionen, gegens Untergluckern im Gewühl und vom Lachen über ihrem Kopf, neben den die Möwenkacke fällt. Zwischen Selbstfindung und Aufschrei, über tausend Fragen und den Versuch was zu ändern, zwischen Zweifel und Ausbruch, über Leuchten und Leben…
Beginn 20:30

Frida im Dezember 2014

Im Dezember macht StörenFrida Urlaub und wünscht eine entspannte Jahresendzeit- und Jahreswechsel-Feierei.

Frida im November 2014

am 27. November 2014 ab 20 Uhr

Filmclub Frida präsentiert den Dokumentarfilm „Zur Hölle mit dem Teufel – Frauen für ein freies Liberia“ (OT: „Pray the Devil back to Hell“; 2008; 62 min.)
Regie: Gini Reticker

Eine Doku über den kollektiv organisierten weiblichen Widerstand liberianischer Frauen gegen den 14 Jahre andauernden Bürgerkriegszustand in Liberia unter (Ex-)Diktator Charles Taylor, an dessen Befriedung im Jahr 2003 die Friedens- und Frauenrechtsaktivistinnen letztlich maßgeblich Anteil hatten. Es ist die Geschichte eines unglaublichen Empowerments und Massenmobilisierung von Frauen, über Klassenunterschiede und religiöse Zugehörigkeiten hinweg.

Im Anschluss kurze Buchvorstellung der Autobiographie „Wir sind die Macht“ von Leymah R. Gbowee, Frauenfriedensaktivistin, „Kopf“ der Frauenfriedensbewegung in Liberia und eine der Protagonistinnen des Films, die 2011 in Stockholm für ihren „friedlichen Kampf für die Sicherheit von Frauen und für das Recht der Frauen, an friedensstiftender Arbeit teilzuhaben“ – gemeinsam mit Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf – mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.
Leymah R. Gbowee

Frida im Oktober 2014

am 23. Oktober ab 20 Uhr

Erzählcafé mit Anna und Jalda, zwei jüdischen Künstlerinnen in Berlin

Die Bildende Künstlerin, Bühnenbildnerin und Ausstellungsmacherin Anna Adam ist vor allem mit ihrem Satireprojekt FEINKOST ADAM bekannt geworden. Die Kantorin Chasan Jalda Rebling lehrt in der Tradition der Maggidim, jüdischer Wander-Lehrer, die mit Liedern, Legenden und Geschichten jüdisches Wissen in die Welt tragen. Sie ist eine international bekannte Musikerin für Jüdische Musik. Beide Frauen wurden in dem Dokumentarfilm von Katinka Zeuner JALDA UND ANNA ERSTE GENERATION DANACH portraitiert.
Im Erzählcafe sprechen sie mit uns über ihre Kunst und ihre Musik, über Feminismus und jüdisches Leben.
Anna Adam Jalda Rebling

Frida im September 2014

am 25.09.2014 ab 20:00

Imke-Müller-Hellmann liest aus ihrem neu (9. Sep.) erschienen Buch „Verschwunden in Deutschland – Lebensgeschichten von KZ-Opfern – Auf Spurensuche durch Europa“.
»Wer ist hier begraben? «, fragt Imke Müller-Hellmann ihre Großmutter, die 1944 27 Jahre alt war und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lager lebte. Die Großmutter schwieg. »Sie konnte sich den Namen nicht zuwenden«, sagt Müller-Hellmann, »aber ich kann es. « 11 Familien der KZ-Opfer macht sie ausfindig. Sie reist zu ihnen nach Frankreich, Polen, in die Niederlande, nach Dänemark, Spanien, Lettland und Slowenien. Dort hört sie von Widerstandsgruppen und Partisanen, vom Spanischen Bürgerkrieg und vom Warschauer Aufstand, vom Schweigen in den Familien und dem Leid der Hinterbliebenen. Sie schreibt die Geschichten auf und macht damit die Menschen hinter den Namen wieder sichtbar.
Beginn21:00

Frida im August 2014

am 28.08. 2014 ab 20:00

Sommerkneipe zum Abhängen, Chillen, Quatschen…

Frida im Juli 2014

am 24.7.2014 ab 20:00

Ein poetischer Kabarettabend mit Sunna Huygen und ihrem neuen Programm: NEUER WELTEN FURCHT UND WÄRME
Genug aufgeregt? Sunna Huygen hat ihre letzten zwei Programme lang gewütet über die Zustände, in denen wir leben und über Dinge gelacht, die jeden Tag wehtun. Zeit, über Alternativen nachdenken, Utopien zu entwickeln dazu, wie alles sein könnte – wenn zum Beispiel die Menschen hinter dem Mond leben würden oder Frauen im Handwerk normal wären, wenn Atommüll Spaß machte oder Poesie mehr wäre als nur schöne Worte. Parallel- & Alternativwelten gesungen, gelacht, gebrüllt von und mit Sunna Huygen.
Beginn 21:00
Sunna

Frida im Juni 2014

am 26. Juni ab 20:00 Uhr feiert Frida Geburtstag
Wildes Geburtrstagsprogramm mit dem Frauenchor ‚Judiths Krise‘, Torte und Tombola!
Wir freuen uns, mit euch unseren dritten Geburtstag zu feiern. Neben Musik und netten Menschen erwarten euch große
und kleine Gewinne aus der Tombola!

Frida im Mai 2014

am 22. Mai 2014 ab 20:00 Uhr
Filmclub Frida präsentiert den Dokumentarfilm Oma & Bella (76:00)
Ein Film von Alexa Karolinski
Eine berührende Dokumentation über zwei langjährige Freundinnen, Schoah Überlebende und leidenschaftliche Köchinnen. Beginn 21:00

Es gibt zwei Vorfilme die ebenfalls Frauenfreundschaften portraitieren, die die Schoah überlebt haben. Beginn 20:30
Chaja & Mimi von Eric Esser (10:35)
The Sisters (9:22)

Frida im April 2014

am 24. April 2014 um 20 Uhr
Tur­bu­len­ter The­ra­ter­abend ‚Cat meets Ka­ba­rett‘
Trio mit Sunna Huy­gen, Tanja But­ten­borg und Anja Ges­sen­hardt. Eine Mischung aus poetischem Kabarett, Chansons und Theater begleitet von Musik, Akkordeon und Stimmen. Sie singen, turnen, tanzen in ihrem aktuellen Trio-Programm und ergänzen sich hervorragend in ihrer Verschiedenheit.
http://cat-with-hat.de/
http://sunna-huygen.de/

Frida im März 2014

am 27. März 2014 ab 20 Uhr
Öm­chen Re­mem­ber­an­ce Knei­pe. Mit Kaffeesahne, Topf­ku­chen und Mon Cherie. Ka­naster, Romme Cup und Bingo Spass.
Mit Klatsch und Tratsch, dem Kö­nigs­haus und den Grand Dames der be­weg­ten Frau­en­geschich­te.
Ein Abend zum Naschen, Spielen, Quatschen und Erinnern.